Ratgeber

Orgasmus Ratgeber für Sie

Immer noch gibt es Frauen, die nie einen wirklichen Orgasmus erlebt haben, andere schaffen das nur unter Schwierigkeiten. Um die 10 Prozent haben noch nie einen richtigen Höhepunkt erlebt. Um die 50 Prozent der Frauen haben Schwierigkeiten beim Höhepunkt.

In unseren Orgasmus Ratgeber haben wir heute einmal ein paar einfache Übungen zusammengestellt. Mit nur ein paar Minuten am Tag kann sie endlich einen tollen Orgasmus erleben. Selbst für Frauen, die bislang damit keine großen Probleme hatten, können die einfachen Übungen zu noch mehr Empfindungen und somit einem besseren Orgasmus führen. Ausprobieren lohnt also.

So bekomme ich einen besseren Orgasmus

10 – 20 Minuten am Tag für das Training und schon nach kurzer Zeit habt Ihr einen viel besseren Orgasmus. Hilfreich ist das auch für Frauen, die bislang noch nie einen richtigen Höhepunkt erlebt haben. Dabei ist tatsächlich nur ein einfaches Training notwendig. Das kann mit oder ohne Liebesspielzeug geschehen. Doch schauen wir uns einmal die Übungen dazu an.

Orgasmus – Mit dem Partner üben

Am schönsten ist es natürlich direkt mit dem Partner. Mit diesen kleinen Tricks, kommt Ihr auf jeden Fall zu einem gewaltigen Orgasmus. Im Fokus steht bei allen Übungen die Beckenbodenmuskulatur. Ist diese gut trainiert, werdet Ihr bereits nach kurzer Zeit ganz neue Erfahrungen beim Höhepunkt sammeln können.

Beim Sex mit dem Partner hilft folgendes. Direkt beim Akt immer wieder einmal die Beckenbodenmuskulatur richtig stark anziehen und abwechselnd im Rhythmus sein. Mal stark anziehen und mal lang. So könnt Ihr direkt beim Sex Akt nach und nach immer mehr Spannung aufbauen. Beachtet dabei, dass die Beckenbodenmuskulatur angespannt werden soll, nicht aber der Bauch. Beim ersten Mal, direkt beim Liebesspiel mag das vielleicht komisch erscheinen, wenn Ihr in eine Krampf-Pose verfallt. Aber am Ende winkt ein toller Orgasmus. Die Welle schwappt mit dem starken und mal langen anziehen über. Am Ende spürt Ihr überall ein sehr pulsierendes Gefühl, das sich im ganzen Körper verteilt. Ihr steht kurz vor dem Orgasmus …

Orgasmus – Ohne den Partner üben

Natürlich könnt Ihr auch ohne den Partner üben, um zu einem besseren Orgasmus zu gelangen. Die nachfolgenden Übungen sind zudem auch unterstützend zu sehen. Generell geht es beim dem Training immer darum, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Also den PC-Muskel, mit dem Ihr das Urin lassen steuert. Der PC-Muskel in der Beckenbodenmuskulatur umschließt die Vagina ringförmig. Bei vielen Frauen ist die Beckenbodenmuskulatur einfach zu schwach. Das führt dazu, dass es entweder zu keinem Orgasmus kommt oder nur zu einem schwachen. Mit den nachfolgenden Übungen soll die Beckenbodenmuskulatur trainiert werden, damit diese Punkt behoben werden. Das ist nicht nur für sie ein Vorteil. Auch er profitiert davon. Durch eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur kann der Penis weit fester umschlossen werden.

Beckenbodenmuskulatur – Übungen ohne Hilfsmittel

Als erstes haben wir einmal zwei Übungen herausgesucht, mit denen die Beckenbodenmuskulatur einfach gestärkt werden kann. Hilfsmittel sind dafür nicht erforderlich. Unsere Damen haben das einmal für 4 Wochen ausprobiert. Der Sex war danach viel besser, vor allem der Höhepunkt.

Die erste Übung kann auch problemlos am Arbeitsplatz stattfinden. Dabei spant Ihr Eure Beckenbodenmuskulatur immer wieder für bis zu 5 Sekunden stark an. Achtet dabei, das der Muskel angespannt wird, den Ihr beim Urinieren zum Unterbrechend es Strahls benötigt. Danach folgt eine Entspannung von bis zu 15 Sekunden. Nun folgt wieder die Anspannung. Pro Übung in einem Stück 30 Mal durchführen.

5 Sekunden PC-Muskel anspannen
15 Sekunden Entspannung
30 x am Stück

Die zweite Übung ist eher etwas für den Abend. Legt Euch einfach dafür auf den Rücken. Seit entspannt. Führt den Finger nun direkt in Eure Vagina. Die Beckenbodenmuskulatur wird nun beim Einatmen angespannt. Atmet Ihr aus, wird der Druck zurückgenommen. Am Finger erkennt Ihr nun die Wirkung. Wer diese Übung täglich ausführt, bemerkt bereits nach wenigen Tagen, das sich der Orgasmus verbessert.

Neben den oben aufgeführten Übungen, gibt es aber noch eine weitaus bessere, hierbei wird ein Sextoy für das Training zum Stärken der Beckenbodenmuskulatur verwendet.

Beckenbodenmuskulatur mit Liebeskugeln stärken

Mit Liebeskugeln (auch Vaginalkugeln genannt) lässt sich die Beckenbodenmuskulatur mit wenig Aufwand einfach stärken. Die Kugeln gibt es ab einem Gewicht von 28 Gramm (bis zu 250 Gramm) zu kaufen. Unterschiedliche Ausführungen sind dabei vorhanden.

Wer das erste Mal Liebeskugeln nutzen möchte, sollte mit einem geringen Gewicht (28 – 50 Gramm) langsam beginnen. Die Anwendung ist einfach. Wie ein Tampon werden die Liebeskugeln direkt in die Vagina eingeführt. Keine Angst: Sie können nicht herausfallen! Durch das Training wird die Beckenbodenmuskulatur gestärkt, was am Ende zu einem tollen Orgasmus führt!

Liebeskugeln Orgasmus: So geht es

Wie oben gesagt, Anfängerinnen sollten mit kleinen Gewichten beginnen. Die Trainingseinheit pro Tag sollte nicht länger als 15 Minuten dauern. Wer mit schweren Vaginalkugeln (ab 85 Gramm) trainiert, sollte das nur um die 10 Minuten pro Tag. Bei längeren Zeiteinheiten kann es zu einem Muskelkater kommen. Ein längeres Training kann dann erfolgen, wenn Ihr bereits die Liebeskugeln für die Beckenbodenmuskulatur seit 2 Wochen regelmäßig nutzt. Beachtet bitte, dass beim ersten Mal das Tragen noch ein wenig merkwürdig erscheint. Aber bereits bei 2.Mal habt Ihr Euch daran gewöhnt und es macht sogar Spaß, da auch erotische Stimulanzen durch das Tragen erfolgen.

Sobald Ihr die Kugeln in die Vagina eingeführt habt, funktioniert alles Weitere automatisch. Durch die Bewegungen im Inneren wird die Beckenbodenmuskulatur und der Schließmuskel angeregt. Besonders bei Bewegung wie Laufen. Dabei versucht die Muskulatur die Kugeln im Inneren automatisch zu halten. Bereits nach einigen Tagen könnt Ihr so beim Orgasmus deutliche Effekte feststellen. In der Regel schon nach einer Woche und täglicher Anwendung. Diese Übungen für die Beckenbodenmuskulatur sind vor allem auch für Frauen gedacht, die bisher noch nie einen Orgasmus erlebt haben. Neben dem positiven Effekt für den eigenen Höhepunkt, lassen sich die Kugeln aber auch bei der Schwangerschaft als gute Unterstützung verwenden.

Was sollte ich beim Kauf beachten

Liebeskugeln führen bei regelmäßiger Anwendung zu einem unglaublichen Orgasmus. Sie helfen auch dann, wenn Frauen noch nie einen richtigen Höhepunkt hatten. Frauen, die erst mit den Übungen anfangen, sollten zunächst ein geringes Gewicht in den Fokus nehmen. Danach kann dann erweitert werden. Unseren Erfahrungen nach, sind vor allem Kugeln mit kleinem Durchmesser und hohem Gewicht die besten, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können.

Achtet beim Kauf auf die Verbindungen zwischen den einzelnen Kugeln. Dieser sollte entweder aus einer Schnur bestehen oder einem biegsamen Verbindungssteg.

Nach dem Tragen die Kugeln bitte immer richtig desinfizieren. Am einfachsten geht das mit einem Sextoy Cleaner. Dieser schont das Material und ist zugleich besonders hautschonend. Nach der Anwendung noch einmal die Kugeln mit Wasser abspülen und dann vor dem nächsten Einsatz gut trocknen lassen.

Liebeskugeln bei Schwangeren

Wer Schwanger ist, sollte Liebeskugeln nicht nur für das Training mit dem Orgasmus verwenden. Die Vaginalkugeln stärken ja die Beckenbodenmuskulatur und genau diese wird bei der Geburt besonders beansprucht. Wer bereits mit der Schwangerschaft täglich die Liebeskugeln verwendet, kann später den Geburtsvorgang erleichtern.

Liebeskugeln nach der Schwangerschaft

Wir lernen also, nicht nur für den Höhepunkt, sind die Liebeskugeln ein Gewinn. Auch für die Schwangerschaft. Besonders danach. So ist nach einer Entbindung die Beckenbodenmuskulatur meistens sehr schwach und stark überdehnt. Mit den Übungen könnt Ihr dabei beginnen, wenn der Muttermund wieder geschlossen ist (Nähte müssen abgeheilt sein). Also etwa 6 – 8 Wochen nach der Geburt. Die Übungen mit den Vaginalkugeln sorgen nun dafür, dass sich die Überdehnung zurückbildet. Das kann einige Wochen in Anspruch nehmen, hilft aber. Und danach kann der Orgasmus wieder wie zuvor genossen werden.