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Männer gehen gerne zu einer Prostituierten

Immer wieder ist das zu lesen. Selbst die seriösen Magazine titeln gerne damit. Dabei liegt die Betonung fast immer darauf, dass Männer zu Nutten gehen. In der Regel wird kaum Thematisiert, dass der Anteil von Frauen, die einen Prostituierten aufsuchen, seit Jahren wächst. Fairerweise muss hier erwähnt werden, dass natürlich die Damen im Vergleich zu den Männern prozentual gering ausfallen.

 

Allerdings wird dabei gerne vergessen, dass es für Frauen kaum Angebote gibt. Es gibt einige Escort Agenturen, die sich auf Frauen als Klienten spezialisiert haben. Das war es aber schon. Dieser Fakt erklärt, warum über weibliche Kundschaft in der Regel gar nicht gesprochen wird.

Immer wieder neue Studien

Diplomatisch drücken sich dabei viele Magazine aus, um die Peinlichkeit einer solchen Begegnung noch einmal gekonnt in Szene zu setzen. Dabei spricht man manchmal über Außenkontakte mit Prostituierten. Auch hier wird gerne verkannt, dass die Frauen und Männer im Sexgewerbe ganz normale Menschen sind. Gerade in Zeiten, wo wir so viel über Diskriminierung reden und so viele Schwarze voller Leid durch die Straßen rennen, bedarf es hier in diesem Bereich Nachholbedarf. Denn hier findet tatsächlich eine Diskriminierung statt.


Wohin gehen Männer, wenn sie einen Außenkontakt zu Prostituierten suchen. Der anspruchsvolle Herr, der nicht nur einfach Sex sucht, sondern eine Kombination aus einer erregenden Begegnung, wird in der Regel ein Escort Girl buchen. Diese findet er bei den diskreten Agenturen, die professionell dafür sorgen, dass ein exklusives Date mit Suchtgefahr entsteht. Andere gehen gerne in das Bordell oder in einen Saunaclub. Die Möglichkeiten sind vielfältig und für jede Geldbörse gibt es passende Möglichkeiten.

17 Prozent?

Nun gab es wieder einmal eine Studie, demnach 17 Prozent der verheirateten und in Beziehung lebenden Männer diese Außenkontakte hatten. Also ihre Partnerin betrogen haben. Ob nun mit einer Escort Dame oder einer Nutte im Bordell. Die Studie umfasst dann natürlich noch die jährlichen Sexualkontakte und die Häufigkeit beim Geschlechtsverkehr nach Altersgruppen.


Was dabei allerdings erstaunt ist, nicht nur bei dieser Studie, sondern bei allen, sind die prozentualen Angaben in diesem Bereich. Denn nicht einmal der Staat weiß, wie viele Prostituierte es in einer Stadt gibt. In Deutschland gibt es für Huren mittlerweile eine Anmeldepflicht. Die meisten Damen lassen sich aber nicht für den Hurenpass registrieren, da sie erhebliche Nachteile befürchten. Genaue Zahlen gibt es also nicht. Es ist, als würde man im Dunkeln Schäfchen zählen und am Ende auf eine Zahl kommen. Die Zahlen aus angeblichen Studien sind damit zu vernachlässigen und haben keinen nennenswerten Zweck, außer der Unterhaltung zu dienen.

Fazit zum käuflichen Sex

Die Medien versuchen immer noch, die käufliche Liebe als anrüchig darzustellen. Das ist sie aber längst nicht. Die Sexarbeiter machen es freiwillig, mögen ihren Job oft sogar und die Kunden sehen es als eine Dienstleistung, die einen besonderen Wert hat. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.


Im Großen und Ganzen ist die Sexarbeit aber eine wertvolle Tätigkeit, die wir respektieren sollten. Statt völlig unsinnig Black lives Matter zu schreien, sollten wir diesen Frauen und Männern einmal Respekt zutragen.