Partnersuche in der Schweiz und nun?

Date in Coronazeiten

Lust auf Gefühle, Liebe oder vielleicht einfach nur Sex? Früher war es kein Problem, auf die schnelle einen Partner zu finden. Ging eine Beziehung zu Bruch oder hatte man das Singleleben satt, wurde ein Partner gesucht, um Nähe und Wärme erneut zu fühlen. Neben den klassischen offline Methoden (Strand, Bar, Disco, etc.), dienten dabei vor allem die Datingseiten als gute Alternative für einen neuen Fang in der Schweiz.

Wer Beispielsweise Singles in Zürich suchte, stieß auf ein großes Angebot paarungswilliger Frauen und vor allem Männer. Nach dem Austausch einiger Nachrichten, kam es zum ersten Date. Nicht immer klappte das sofort, aber nach ein paar weiteren Anläufen mit anderen Kandidaten kam dann das Gefühl und der Sex. Die Suche war erfolgreich.

Doch dann kam Corona und der staatliche Entzug einiger Grundrechte. Die teilweise verordnete Freiheitssperre machte das Suchen nach einem Partner beinahe zu einem Unding. Mittlerweile ist das Pandemie zwar fast vorbei, aber dennoch gibt es in vielen Köpfen der Menschen Restriktionen, die das soziale Leben und damit auch die Partnersuche einschränken.

Schweiz: Liebe in Pandemiezeiten finden

Es gibt viele Fachleuchte, die meinen, die Pandemiezeiten würden nun erst anfangen. Grund genug, einmal nach Möglichkeiten zu suchen, um Liebe auch in schwierigen Zeiten finden zu können. Wir stoßen in Zeiten der Pandemie auf gleich mehrere Probleme. Auf der einen Seite findet sich der Staat, der meistens hilflos und ohne Plan, die Grundrechte einschränkt(e). Auf der anderen Seite findet sich die Angst, meistens hausgemacht durch die hiesigen Medien, die täglich mit neuen Horrornachrichten auf uns einschlagen. Diese zwei Punkte erschweren die Suche nach Liebe und Sex.

Date in Coronazeiten

Gefragt bleiben natürlich weiterhin die Dating Portale, so wie die zum Beispiel Verlieben aus Zürich, doch auch dort ist die Suche erschwert. Es gab (und wird) Zeiten (geben), in denen ein Treffen m Freien nicht möglich war (ist). Das erste Date findet klassisch in einem Café, Restaurant oder als Spaziergang am Wasser statt. Also da, wo viele Menschen sind. Doch was geht das in Corona Zeiten?

Tipps für die Partnersuche

Viele sind auf die Webcam umgestiegen. Wurde ein interessanter Single in Zürich oder anderswo gefunden, ging es fürs erste Date zur Webcam. Eine grausige und absolut nicht romantische Vorstellung. Begeistern konnten sich dafür auch nur junge Menschen. Eingeschlagen hat diese Methode nicht, denn die Webcam kann nicht einmal ansatzweise das reale Date ersetzen.
Deshalb haben wir ein paar Möglichkeiten notiert, wie man sich in Pandemiezeiten findet. Bevor es zum Date geht, muss natürlich eine Partnerauswahl getroffen werden. Hierzu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Dating Portale in der Schweiz
  • Soziale Medien
  • Spaziergänge mit dem Hund

Die Auswahl ist, wie es sich oben zeigt, beschränkt. Aber welche Möglichkeiten gibt es für das erste Date? Schließlich wollen wir unseren potenziellen Partner doch nicht über eine Webcam betrachten, das würde all das Prickeln und die Magie nehmen.

Vorschläge für das erste Date

Wenn Restaurants dicht sind, muss die Fantasie einsetzen. Treffen direkt in der Wohnung des anderen, sind ausgeschlossen. Beim ersten Date weiß man nie, wer einem gegenübersteht, daher gelten Treffen in der Öffentlichkeit als Ansatz.

Hierzu gibt es einige Möglichkeiten:

  • Spaziergänge mit Tieren (auch bei Ausgangsbeschränkungen/sperren erlaubt)
  • Joggen, Rad fahren (auch bei Ausgangsbeschränkungen meistens erlaubt)
  • Picknick (sofern das Wetter mitspielt), was könnte es Romantischeres geben!
  • Spaziergang

Da die Restaurants und Cafés geschlossen haben, sollte eine unscheinbare Tüte dabei sein, in der zum Beispiel Wein, Gläser und ein paar Snacks versteckt sind, um das Date abzurunden. Ein kleiner Rucksack oder eine bunte Tüte sind hier von Vorteil, damit die Sachen bei einer Kontrolle nicht entdeckt werden (nicht immer war das Glas Wein im Freien erlaubt). So kommen sich beide bei einem Gläschen Wein und vielleicht diesem Gefühl, etwas Verbotenes (mitten in der Pandemie und bei Beschränkungen) zu unternehmen, näher und erleben unter Umständen ein ganz besonderes Prickeln.

Weitere Vorschläge für das erste Date in der Schweiz

Seen und Zoos sind ganz besondere Highlights. An beiden Punkten ist auch gewahrt, das andere Menschen zu finden sind. Die Zoos waren und sind teilweise geöffnet. Durch die frische Luft gibt es auch keine Probleme mit dem Abstand und die Masken lassen sich in einem unbeobachteten Moment einfach für lange Kuscheleinheiten oder den ersten Kuss abnehmen. Hat alles geklappt, kann das zweite Date geplant werden.

Das zweite Date

Nun kann es schon etwas gewagter werden. Ist das Wetter gut, eignet sich unter Umständen der Stadtwald in Zürich oder der grüne Wildnispark. Auch der Zürichsee oder der Greifensee laden ein. Weniger Menschen, mehr Nähe und Intimität verlocken. Natürlich ist auch ein Abendessen beim anderen zuhause denkbar.

Sicherheit nicht vergessen

Grundsätzlich sollten Frauen aber auch an ihre Sicherheit denen. Kommt es zum Date, sollte einer guten Freundin Bescheid gesagt werden (wo und wann ist das Treffen, mit wem treffe ich mich, ein Foto sollte sicherheitshalber ebenfalls hinterlegt werden). Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, meldet sich beim ersten Date alle 30 Minuten unter irgendeinem Vorwand.